Sie ist der Spross einer großen Schauspiel-Familie: Mavie Hörbiger, Enkelin von Paul Hörbiger und Tochter von Thomas Hörbiger. Mavie absolvierte ihre Schauspielausbildung im Schauspielstudio von Christa Willschrei in München und stand bereits 1996 für Michael Gutmanns TV-Film "Nur für eine Nacht" vor der Kamera. Danach war das Nachwuchstalent in den Produktionen "Relative Stranger" (Regie: Giles Foster, 1999), "Sinan Toprak ist der Unbestechliche" (Regie: Walter Feistle, 1999) und in einer Folge "Kommissar Rex" (Regie: Michael Riebel, 1999) zu sehen. Unter der Regie von Sabine Landgraeber drehte sie 2000 den TV-Film "Schweigen ist Gold". Ihr Kinodebüt gab Mavie Hörbiger 1997 gleich mit zwei sehr unterschiedlichen Filmen: "Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit" (Regie: Marc Rothemund) und Nico Hofmanns "Solo für Klarinette".
Mit Stephanie Virno spielte sie wie auch in "Solo für Klarinette" die Tochter von Corinna Harfouch. "Fandango - Members Only" von Matthias Glasner entstand 1998-2000, in Detlev Bucks Film "Liebesluder" (2000) spielte Mavie Hörbiger die Hauptrolle. Auch bei der deutsch-irischen Ko-Produktion "Fremde Verwandte" (2000) war sie mit von der Partie.
Weitere Film mit Mavie Hörbiger: "Jeans", der TV-Mehrteiler "Napoléon" (beide 2001), "Tatort - Zartbitterschokolade" (2002), "Der Poet", "Fremder Freund" (beide 2003), "So fühlt sich Liebe an", "7 Zwerge - Männer allein im Wald", "Die Nibelungen - Der Fluch des Drachen","Die Nibelungen - Liebe und Verrat", "Blackout Journey" (alle 2004), "Drei Schwestern Made in Germany", "Die Ohrfeige", "Arme Millionäre" (alle 2005), "Esperanza" (2006), "Marmorera", "Lacoma" (beide 2007), "Krupp - Eine deutsche Familie" (2009).