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Schtonk


Satire, Deutschland 1991, Regie: Helmut Dietl, Buch: Helmut Dietl und Ulrich Limmer, Helmut Dietl, Ulrich Limmer, Kamera: Xaver Schwarzenberger, Musik: Konstantin Wecker, Produzent: Günter Rohrbach und Helmut Dietl, Günter Rohrbach, Helmut Dietl. Mit: Götz George, Uwe Ochsenknecht, Christiane Hörbiger, Dagmar Manzel, Veronica Ferres, Harald Juhnke, Rolf Hoppe, Rosemarie Fendel, Karl Schönböck, Ulrich Mühe, Martin Benrath, Hermann Lause, Martin Feifel, Georg Marischka, Hark Bohm, Wolfgang Menge, Armin Rohde.


Legal, illegal, scheißegal! Götz George (l.) und Uwe Ochsenknecht
wittern die große Knete
Kunsthändler Knobel hat es schon immer verstanden, Geschäfte mit der Leichtgläubigkeit seiner Mitmenschen zu machen. Seinen größten Coup landet der passionierte Fälscher allerdings, als er Sensationsreporter Willié die angeblichen "Hitler-Tagebücher" unterjubeln kann. Beide wittern das Geschäft ihres Lebens...

Eine gelungene Satire auf den größten Medienskandal der Bundesrepublik. Der als Fälscherkönig in die Geschichte eingegangene Plagiator Konrad Kujau hatte dem Stern-Magazin die angeblichen Hitler-Tagebücher verkauft. Als die Ente aufflog, blieb der Nation das Lachen im Halse stecken - so kunstvoll wurden Redakteure, Fachleute und die Öffentlichkeit eine Zeit lang hinters Licht geführt. Und alle fragten sich, wie konnte so etwas passieren. Was darf man überhaupt noch glauben? Götz George als Sensationsreporter Hermann Willié ist ein Erlebnis. Hier zeigt sich sein komödiantisches Talent von seiner besten Seite, weit weg von der festgefahrenen Figur des Kommissars Schimanski. Uwe Ochsenknecht als Fälscher Fritz Knobel gilt ebenfalls als Offenbarung. Der Zuschauer erlebt einen Schmierfinken von großer Leinwand- Präsenz.