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The Player


The Player

Satire, USA 1992, Regie: Robert Altman, Buch: Michael Tolkin. Autor: Michael Tolkin. Kamera: Jean Lepine, Musik: Thomas Newman, Produzent: David Brown, Michael Tolkin, Michael Tolkin und Nick Wechsler, Nick Wechsler. Mit: Tim Robbins, Greta Scacchi, Fred Ward, Whoopi Goldberg, Peter Gallagher, Dean Stockwell, Vincent D'Onofrio, Dina Merrill, Lyle Lovett, Richard E. Grant, Sydney Pollack, Brion James, Cynthia Stevenson, Leeza Gibbons, Jeremy Piven, Felicia Farr, Brian Tochi, Gina Gershon, Rene Auberjonois, Patricia Resnick, Harry Belafonte, Shari Belafonte, Karen Black, Gary Busey, Robert Carradine, Cher, James Coburn, John Cusack, Paul Dooley, Ray Walston, Peter Falk, Thereza Ellis, Louise Fletcher, Dennis Franz, Kasia Figura, Steve Allen, Teri Garr, Scott Glenn, David Alan Grier, Jeff Goldblum, Jayne Meadows, Elliott Gould, Anjelica Huston, Jennifer Nash, Sally Kellerman, Sally Kirkland, Jack Lemmon, Brad Davis, Marlee Matlin, Andie MacDowell, Malcolm McDowell, Charles Champlin, Nick Nolte, Burt Reynolds, Cathy Lee Crosby, Julia Roberts, Mimi Rogers, Annie Ross, Alan Rudolph, Michael Bowen, Steve James, Jill St. John, Marvin Youn, Susan Sarandon, Rod Steiger, Adam Simon, Joan Tewkesbury, Lily Tomlin, Bert Remsen, Robert Wagner, Maxine John, Bruce Willis, Patrick Swayze, Kathy Ireland, René Auberjonois, Joel Grey, Jack Riley, Martin Mull, Richard Anderson, Alexandra Powers, Buck Henry, Guy Remsen.


Angst fressen Seele auf: Tim Robbins als 'The Player'
¿T?
Mord, Sex und jede Menge Lügen - warum nur versteht alle Welt diesen reinrassigen, weil ziemlich schwarzen Kriminalfilm als Satire? Ist die Geschichte vom Hollywood-Produzenten Griffin Mill, der aus lauter Angst vor dem Absturz immer weiter aufsteigt und im Vorbeigehen einen Mord begeht, so spaßig?

Am Anfang lässt Altman wie bei einer guten Opern-Ouverture alle Themen anklingen: Im Verlauf einer achtminütigen Kamerarundfahrt schnappt der Zuschauer Klatsch, Tratsch, Bösartigkeiten, Hoffnungen und Ängste auf. Ein flüchtiger Rundblick aufs Leben. Dass dieser Kamerablick durch Hollywood-Studios gleitet, gibt ihm Würze. Aber er könnte auch, wie in Altmans "Short Cuts" oder "Prêt-à-Porter", ganz andere Sozialgefilde ins Visier nehmen. Und von der Sorte des Karrieristen Griffin Mill, der unter schwerer Karriereknick-Paranoia leidet, gibt es in jeder Branche welche. Nein, wenn dieser Film das Hollywood-Establishment bloßgestellt hätte, wie Deutschlands Teenie-Programmzeitschriften trompeten, hätte Hollywood sich dabei nicht so wohlgefühlt und mitgespielt. Die Firma lässt sich nicht ans Bein pinkeln. Altmans Satire beißt nicht, darauf hatte er es hier nicht angelegt. Seine Botschaft ist eine positive: Als Mill sich in die Frau seines Mordopfers verliebt (begehrenswerter denn je: Greta Scacchi), wandelt er sich vom Yuppie zum Souverän. Greta Scacchi ist die einzige Person in dieser Geschichte, die nicht von Ehrgeiz zerfressen wird und zu lieben vermag. Das hat Altman gefallen, und dem Zuschauer gefällt es auch.



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Dienstag, 30. Dezember 2014

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Mittwoch, 31. Dezember 2014

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