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Vorübergehend verstorben


Kriminalfilm, Deutschland 1997, Regie: Sigi Rothemund, Buch: Ulli Stephan, Norbert Klugmann und Peter Mathews. Autor: Norbert Klugmann. Kamera: Dragan Rogulj, Musik: Michael Hofmann de Boer, Produzent: Jürgen Bock. Mit: Karoline Eichhorn, Michael Reale, Rufus Beck, Hans-Michael Rehberg, Walter Kreye, Veit Stübner, Friedrich Lindner, Irmgard Rießen, Reiner Heise, Marek Wlodarczyk, Henning Schlüter.


Es dreht sich mal wieder alles um die Kohle: Rufus Beck mit Karoline Eichhorn  
Die Hamburger Rechtsanwältin Luise Rubato zieht sich ein Traumgeschäft an Land: kaum Arbeit, viel Kohle. Für den smarten Enrique soll sie kleinere Geldtransaktionen durchziehen - die Provision ist fürstlich und der Venezolaner ein echter Charmebolzen. Alles bestens, mag man denken, doch als ein Geschäftspartner vor ihren Augen ermordet wird, dämmert es ihr: So ganz legal geht es hier wohl doch nicht zu...

Regisseur Sigi Rothemund ist einer der ganz Fleißigen im Lande. Seine Filmographie ist jedenfalls lang und umfaßt zahlreiche TV-Filme, Serien ("Alles außer Mord", "Peter Strohm") und gelegentlich auch einmal einen Kinofilm. Recht erfolgreich war trotz jämmerlicher Lacherquote 1998 seine Komödie "Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit". Der Krimi "Vorübergehend verstorben" basiert auf einer Vorlage von Norbert Klugmann, einem hierzulande relativ renommierten Autor, doch ein wenig läßt Rothemund das rechte Gespür für Timing vermissen.