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Der Zauber von Malèna


Malèna

Drama, Italien, USA 2000, Regie: Giuseppe Tornatore, Buch: Giuseppe Tornatore. Autor: Luciano Vincenzoni. Kamera: Lajos Koltai, Musik: Ennio Morricone, Produzent: Carlo Bernasconi und Harvey Weinstein. Mit: Monica Bellucci, Giuseppe Sulfaro, Luciano Federico, Matilde Piana, Pietro Notarianni, Gaetano Aronica, Gilberto Idonea, Angelo Pellegrino, Gabriella Di Luzio, Pippo Provvidenti, Maria Terranova, Elisa Morucci, Domenico Gennaro, Vitalba Andrea, Giuseppe Pattavina, Franco Catalano, Gianluca Guarrera, Michel Daniel Bramanti, Giuseppe Zizzo, Totò Borgese, Emanuele Gullotto, Rori Quatrocchi, Claudia Muzii, Ornella Giusto, Conchita Puglisi, Noemi Giarratana, Paola Pace, Lucia Sardo.


Ich habe Feuer! Monica Bellucci als Objekt der Begierde
Während des Zweiten Weltkriegs interessiert sich der 13-jährige Renato wenig für die Zustände in seinem sizilianischen Dorf. Denn er hat einen Blick auf die zugezogene Malèna, der Tochter seines schwerhörigen Mathematiklehrers, geworfen und kann fortan seine Augen nicht mehr von ihr lassen. Die Schöne wird zur Obsession. Dann erfährt der Junge, dass Malèna als Hure beschimpft und gar aus der Stadt gejagt wurde, nur weil ihr Mann fälschlich für tot erklärt wurde. Als der Totgeglaubte aus der Kriegsgefangenschaft zurückkommt, überschlagen sich die Ereignisse und Renatos Hilfe ist gefragt ...

Giuseppe Tornatore taucht auch mit diesem Werk wieder in die Vergangenheit seines Landes, zeigt eine brillant fotografierte, nostalgisch angehauchte Initiationsgeschichte und die Tragödie einer Frau, deren Schönheit ihr zum Verhängnis wird. Bemerkenswert: das herausragende Spiel von Monica Bellucci, die sich mit dieser Leistung nicht hinter Stars wie Anna Magnani, Sophia Loren, Gina Lollobrigida oder Claudia Cardinale verstecken muss.

Foto: Concorde