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François Cluzet

  • Geboren am Mittwoch, 21. September 1955
  • Geboren in Paris, Frankreich


François Cluzet in seiner César-Rolle in "Kein Sterbenswort"
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François Cluzet wird als Sohn eines Zeitungshändlers in Paris geboren. Als Kind von der Darbietung Jacques Brels in dem Musical "Der Mann von La Mancha" sehr begeistert, beschließt Cluzet, diesem nachzueifern und Schauspieler zu werden. Er singt in diversen Rockgruppen und verlässt mit 17 Jahren das Gymnasium, um an verschiedenen Schauspielschulen - u.a. dem "Cours Simon" und dem "Cours de Périmony et Cochet" - zu studieren. Seine Schauspielkarriere beginnt er zunächst am Theater, wo er 1976 sein Debüt gibt; schon vier Jahre später ist Cluzet in seiner ersten Kinorolle in Diane Kurys "Cocktail Molotov" zu sehen.

François Cluzet hat seit seinem TV-Debüt 1977 in der Serie "Au théâtre ce soir" in mehr als 90 Filmen mitgewirkt und zählt dank seiner außergewöhnlichen Darstellungskraft und vielfältiger Facetten heute zu den gefragtesten Charakterdarstellern Frankreichs. Zunächst drehte er den Kurzfilm "Un enfant sans histoire" (1979) unter der Regie von Philippe Bensoussan. In den Jahren 1982-1984 wurde er dann zunehmend in Fernsehserien und -filmen, aber auch in Kinoprojekten eingesetzt: In "Ein mörderischer Sommer" (1982) von Jean Becker spielt er an der Seite von Isabelle Adjani und wird für seine schauspielerische Leistung für den César nominiert. Erste internationale Aufmerksamkeit erlangte er 1989 mit der Rolle des Revolutionärs Camille Desmoulins in dem TV-Mehrteiler "Die Französische Revolution - Jahre der Hoffnung" und "Die Französische Revolution - Jahre des Zorns" (1989) von Robert Enrico, in dem Stars wie Claudia Cardinale, Sir Peter Ustinov und Klaus Maria Brandauer versammelt sind.

Seit 1982 besetzen ihn die renommiertesten Regisseure Frankreichs, Europas und Amerikas in ihren Filmproduktionen. Bereits 1980 ist er in dem Drama "Das Traumpferd" erstmals unter der Regie von Claude Chabrol zu sehen, mit dem ihn in Zukunft eine enge Freundschaft verbinden wird und mit dem er insgesamt fünf Filme drehte: Er spielt den Jeantet in "Die Fantome des Hutmachers" (1982), er ist der Ehemann von Isabelle Huppert in "Eine Frauensache" (1988), ein andermal verkörpert er einen psychopathischen Ehemann in "Die Hölle" (1994) und agiert als Kurier in "Das Leben ist ein Spiel" (1997). Gerne hätte Chabrol ihn in der Rolle des Perversen in seiner letzten Regiearbeit "Kommissar Bellamy" (2009) an der Seite von Gérard Depardieu gesehen. Doch da Cluzet keine Zeit hatte, besetzte Chabrol Jacques Gamblin in der Rolle.

Auch die Erfolgsregisseure Bertrand Tavernier und Robert Altman werden früh auf Cluzet aufmerksam. Bei Tavernier spielt er einen Jazz-Fan in "Um Mitternacht" und Altman gibt ihm eine Nebenrolle als Nina Scants Assistent in der Satire "Prêt-à-Porter" (1995). Außerdem spielt er in Lawrence Kasdans Screwball-Komödie "French Kiss" (1995) zusammen mit Meg Ryan und Kevin Kline. Somit entdeckt man neben François Cluzets eher seriösem, ernsthaftem wie gesellschaftskritischem Image eine neue Facette, da er dem Zuschauer in einer reichlich seichten Liebeskomödie begegnet.

Häufig verkörpert Cluzet gebrochene Charaktere, wie etwa die Figur des Schriftstellers in einer schweren Schaffenskrise, beispielsweise in "Die Anfänger" (1995) von Pierre Salvadori, "Das Ende der Unschuld" (1998) von Oliver Assayas sowie in Thomas Vincents "Je suis un assassin" (2004). Ausgezeichnet wurde François Cluzet mit dem César als Bester Hauptdarsteller (2007) für seine Darbietung in Guillaume Canets "Kein Sterbenswort" (2006). Dort spielt er den unter Mordverdacht an seiner Ehefrau stehenden Kinderarzt Alexandre Beck, der durch eine E-Mail seiner toten Ehefrau an deren tatsächlichen Tod zu zweifeln beginnt. Bereits 1983 wurde Cluzet zwei Mal für den César nominiert: einerseits für seine schauspielerische Leistung in "L'Été Meurtrier", wo er den Bruder eines Mannes spielt, der in eine labile Frau (Isabelle Adjani) verliebt ist; andererseits für die Hauptrolle in dem Film "Vive la sociale!", in dem er sich als junger Pariser mit seiner kommunistisch geprägten Erziehung auseinander setzt. Insgesamt wurde Cluzet bisher vier Mal als Nebendarsteller für den César nominiert, zuletzt für seine herausragende Darstellung eines Querschnittgelähmten in dem Kinokassen-Knüller "Ziemlich beste Freunde" (2011).

Cluzet ist Vater von vier Kindern aus verschiedenen Beziehungen. Sein Sohn Paul stammt aus seiner Beziehung zu auf tragische Weise ums Leben gekommenen Marie Trintignant. Weitere Filme mit François Cluzet: "Le journal" (TV-Mehrteiler), "Histoires de voyous: L'élégant" (beide 1979), "Le gros oiseau", "Caroline tanzt aus der Reihe" (beide 1981), "Paris-Saint-Lazare" (TV-Mehrteiler), Une histoire de trains" (beide 1982) "Julien Fontanes, Untersuchungsrichter" (Serie), "Un manteau de chinchilla", "Entre Nous", "Vive la sociale!", "Pablo est mort" (alle 1983), "Manipulations", "Cinéma 16" (Serie), "Le bout du lac" (alle 1984), "Série noire - Aveugle que veux-tu?" (Serie), "Les entageés", "Elsa, Elsa" (alle 1985), "Etats d'ames", "Rue du départ" (beide, 1986), "Der unwiderstehliche Charme des Geldes" (1987), "Sueurs froides" (Serie), "Der gelbe Revolver", "Chocolat - Verbotene Sehnsucht" (alle 1988), "Runde Karussell", "Der Preis der Freiheit", "Zu schön für dich", "Deux", "Les années lumière" (alle 1989), "Olivier Olivier", "Sexes Faibles", "A demain" (alle 1992), "Lucas", "L'instinct de l'ange" (beide 1993), "3000 scénarios contre un virus" (Serie), "Le vent de Wyoming" (beide 1994), "Der Husar auf dem Dach", "Sweet home" (beide 1995), "L'huile sur le feu", "Dialogue au sommet", "Die Kinder des Scheusals" (alle 1996), "Le déménagement", "Le silence de Rak" (beide 1997), "Ende August, Anfang September", "König, Dame, Bube", "La voie est libre", "Le goût des fraises", "Die süße Kunst des Müßiggangs" (alle 1998), "La cape et l'épée" (Serie, 1999), "Les enfants du printemps" (TV-Mehrteiler, 2000), "Rivalen unterm Halbmond" (TV-Mehrteiler, 2001) "La famille Guérin" (Serie), "L'adversaire", "Un mois à nous" (alle 2002), "Quand je vois le soleil", "Janis et John", "Mais qui a tué Pamela Rose?", "France Boutique" (alle 2003), "Venus und Apoll" (Serie), "Le domaine perdu", "La cloche a sonné" (alle 2005), "Quatre étoiles", "Die belagerte Festung" (2006), "Ma place au soleil", "Detrompez-vous", "La verité ou presque" (alle 2007), "So ist Paris", "Ungleiche Brüder" (beide 2008), "Cadeau de rupture", "A l'origine", "Le dernier pour la route" (alle 2009), "Kleine wahre Lügen", "Blanc comme neige" (beide 2010), "L'art d'aimer", "Mon pére est femme de ménage", "Die Kunst zu lieben" (alle 2011).



 Demnächst im TV ...

Mittwoch, 30. Juli 2014

08:20-10:30 Sky Emotion
Pret-A-Porter
Komödie, USA, 1994

Freitag, 1. August 2014

23:35-00:30 arte
KurzSchluss - Das Magazin
Schwerpunkt "Summer of 90s"
Infomagazin, Frankreich, 2014
23:35 Ein Sommerkleid¦23:35 Der Goldfisch · Eine Frau hat eine ebenso einfach wie geniale Idee, um das Leben ihres Goldfischs zu retten.¦23:35 Fierrot Le Pou¦23:35 Der Egoist · Grotesker Film über den menschlichen Egoismus und die absurden Züge, die er bisweilen annehmen kann.¦23:35 Gipfelgespräch · Ein Arbeiter und sein Chef halten sich 80 Meter über dem Boden gegenseitig als Geiseln.

Sonntag, 3. August 2014

05:05-06:00 arte
KurzSchluss - Das Magazin
Schwerpunkt "Summer of 90s"
Infomagazin, Frankreich, 2014
05:05 Ein Sommerkleid¦05:05 Der Goldfisch¦05:05 Fierrot Le Pou¦05:05 Der Egoist¦05:05 Gipfelgespräch

Sonntag, 24. August 2014

20:05-22:00 Schweiz 1
Ziemlich beste Freunde
Komödie, Frankreich, 2011