|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Sylvester Stallone
Wumm - dieser Streich zeigt Wirkung! Auf diesen Schlagabtausch schienen alle gewartet zu haben. Die von John G. Avildsen packend verfilmte Vorlage lockte Massen von Zuschauern vor die Leinwand, die mit Rocky Balboa im Ring litten. Über fünf Runden ging das Boxspektakel, denn es folgten noch vier Fortsetzungen, alle aus seiner Feder, teilweise unter eigener Regie und in der Produktion des athletischen Schauspielers, der sich dadurch Ende der Siebzigerjahre zu einem der erfolgreichsten US-Filmstars durchboxt. Die Titel: "Rocky II" (1978, auch Regie), "Das Auge des Tigers" (1981, auch Regie), "Der Kampf des Jahrhunderts" (1985, auch Regie) und "Rocky V" (1990). Sylvester Stallone, der in seiner Jugend mehrerer Schulen verwiesen wurde, spielt darüber hinaus vorwiegend in Actionfilmen den Macho, das Kraftpaket oder den Killer. Dieses Genre gipfelt 1982 in der Figur des Vietnam-Veteranen "Rambo". Dem gleichnamigen Film (1982, auch Buch) von Ted Kotcheff folgen 1985 und 1988 zwei weitere Rambo-Abenteuer - ebenfalls von ihm geschrieben. Und 20 Jahre später legt sich Stallone in "John Rambo" tatsächlich noch ein weiteres Mal mit Gott und der Welt an. Bis auf wenige komödiantische Ausnahmen (1991 "Stop! Oder meine Mami schießt!" und "Oscar - Vom Regen in die Traufe" (1991) bleibt Stallone auch in den Neunzigerahren seinem Erfolgsrezept vom starken Typen im Actionfilm treu. Darunter durchaus sehenswerte Kinoproduktionen wie das Bergsteiger-Abenteuer "Cliffhanger" (1993), "Demolition Man" (1993), "The Specialist" (1994), "Assassins - Die Killer" (1995) oder "Judge Dredd" (1995), die aber trotz perfekter Machart wegen ihrer trivialen Geschichten und dem gerüttelten Maß an Gewaltszenen häufiger kritisiert werden. Später zeigt Stallone dann, dass er auch ernste Rollen glaubwürdig spielen kann. Denn als tumber, aber aufrechter Polizist überzeugt er in "Cop Land" (1997) ebenso wie als Racheengel in der Neuverfilmung von "Get Carter" (2000). Weitere Filme von oder mit Sylvester Stallone: "Lovers and Other Strangers" (1970, ungenannt), "Der Letzte Ausweg" (1970), "Das Nervenbündel" (1974), "Brooklyn Blues - Das Gesetz der Gosse" (1974, auch Buch), "Capone" (1975), "Fahr zur Hölle, Liebling" (1975), "Frankensteins Todesrennen" (1975), "Cannonball" (1976), "F.I.S.T. - Ein Mann geht seinen Weg" (1977, auch Buch), "Vorhof zum Paradies" (1978, auch Regie und Buch), "Nachtfalken" (1980), "Flucht oder Sieg" (1981), "Staying Alive" (1982, Regie, Buch, Produzent und kleine Gastrolle), "Terror im Parkett" (1984), "Der Senkrechtstarter" (1984, auch Buch), "City-Cobra" (1986, auch Buch), "Over The Top" (1987, auch Buch), "Lock Up - Überleben ist alles!" (1989), "Tango und Cash" (1989), "A Man Called... Rainbo" (1990), "Daylight" (1996), "Fahr zur Hölle Hollywood" (1997), "Antz" (1998, Stimme), "D-Tox - Im Auge der Angst" (2000), "Driven" (2001, auch Buch), "Eye See You" (2001), "Shade" (2002), "My Little Hollywood" (2001), "Avenging Angelo" (2001), "Mission 3D" (2003), "Rocky Balboa" (2006), "The Expendables" (2010, Regie, Buch, Darsteller), "Der Zoowärter" (2011), "The Expendables 2", "Shootout - Keine Gnade" (beide 2012). Außerdem war Stallone, dessen Bruder Frank ebenfalls einige Filme gemacht hat, in folgenden TV-Serien zu sehen: "Police Story" (1975), "Einsatz in Manhattan" (1975), "Muppet Show" (1978), "Dream On" (1990), "Las Vegas" (2005). Demnächst im TV ...
|