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Aus Mangel an Beweisen
Originaltitel Presumed Innocent
In Beweisnot: Harrison Ford sitzt in der Klemme 
Kriminalfilm, USA 1990, Regie: Alan J. Pakula, Buch: Alan J. Pakula und Frank R. Pierson, Kamera: Gordon Willis. Autor: Scott Turow. Musik: John Williams, Produzent: Sydney Pollack, Mark Rosenberg. Mit: Harrison Ford, Brian Dennehy, Raul Julia, Bonnie Bedelia, Paul Winfield, Greta Scacchi, John Spencer, Joe Grifasi, Tom Mardirosian, Anna Maria Horsford, Jeffrey Wright.
Der stellvertretende Staatsanwalt Rusty Sabich erfährt eines Morgens, dass die erfolgreiche Anwältin Carolyn Polhemus in ihrem Appartement vergewaltigt und ermordet wurde. Sabich soll den Fall untersuchen - eine heikle Angelegenheit. Denn der verheiratete Sabich hatte ein kurzes Verhältnis mit der Toten. Um einen Skandal zu vermeiden, verwischt er in der Wohnung von Carolyn alle Spuren, die auf ihn hinweisen könnten. Doch dann wird er mit seinem Ex-Kollegen Tommy Molto konfrontiert. Und Molto schwört, dass Sabich in der Mordnacht in Carolyns Wohnung war - als Beweisstück präsentiert er ein Bierglas mit den Fingerabdrücken von Sabich. Die unausweichliche Folge: Rusty wird verhaftet und des Mordes angeklagt. Als Verteidiger engagiert er den brillanten und gefürchteten Anwalt Sandy Stern, der allerdings einige Zweifel an der Unschuld seines Mandanten hat. Bald erfährt Sabich, dass das Justiz-System, dem er sich einst so stark verpflichtet fühlte, ihn nun aggressiv verfolgt, seine Karriere, die Familie und sogar sein Leben zu zerstören droht...Ein packender Courtroom-Thriller vom Spezialisten Alan J. Pakula, der schon mit "Klute" und "Die Unbestechlichen" zwei Meisterwerke des Genres abgeliefert hat. Bereits neun Monate vor dem Erscheinen von Scott Turows Buch "Presumed Innocent" rissen sich die Hollywood-Produzenten um die Filmrechte. Die Produzenten Sydney Pollack und Mark Rosenberg bekamen schließlich den Zuschlag. "Es ist die Geschichte eines vernünftigen, sympathischen Mannes, dessen Leben zerstört wird durch seine unkontrollierte sexuelle Obsession für eine Frau. Außerdem ist es eine rasend gute Suspense-Geschichte", sagt Pakula. Harrison Ford bereitete sich zwei Wochen auf seine Rolle als Bezirksanwalt in den Gerichtssälen von Detroit vor. "Das Büro der Staatsanwaltschaft war unglaublich kooperativ", erzählt Harrison. Über seine Rolle sagt er: "Rusty ist ein selbstsicherer, kontrollierter Typ. Deshalb wirkt seine Beziehung zu Carolyn umso mehr anormal. Eine solche Obsession ist mir selbst nie begegnet." Einziges Manko des Streifens: Von Beginn an ist klar, dass Harrison Ford kein mordender Bösewicht sein kann.
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