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Hotte im Paradies
Wär ich bloß bei Hotte geblieben! Nadeshda Brennicke ist in die S/M-Szene abgerutscht 
Milieustudie, Deutschland 2002, Regie: Dominik Graf, Buch: Rolf Basedow, Kamera: Hanno Lentz, Musik: Sven Rossenbach und Florian van Volxem, Produzent: Wolf-Dietrich Brücker, Dietrich Kluge, Jutta Lieck-Klenke, Bettina Reitz und Gabriela Sperl. Mit: Misel Maticevic, Nadeshda Brennicke, Birge Schade, Isabell Gerschke, Stefanie Stappenbeck, Oliver Stritzel, Mark Zak, Sven Martinek, Dirk Borchardt, Anka Lea Sarstedt, Alexander Schubert, Steffen Jakob.
Der kleine Berliner Zuhälter Hotte will unbedingt nach oben. Er kann gut mit Frauen und Worten, hat Charme und Witz, ist aber keine "harte Faust". Sein Ziel: mindestens drei Frauen, die für ihn anschaffen, eine goldene Rolex und ein Jaguar Coupé...Eine authentisch und atmosphärisch dicht in Szene gesetzte, zum Teil harte und freizügige Milieustudie von Dominik Graf, von Hanno Lentz mit der gewöhnungsbedürftigen DV-Kamera eingefangen. Das Drehbuch von Rolf Basedow ("Sperling und der brennende Arm") besticht durch Detailtreue und stimmige Typen, besonders der fabelhaft aufspielende Misel Maticevic ("Wege in die Nacht", "Lost Killers", "Baal") in der Titelfigur des Hotte. Maticevic verleiht der Figur Tiefe und Überzeugungskraft. Mal nur durch ein charmantes Lächeln, dann wieder durch seine ungezügelte Brutalität. Merkwürdig, dass das mitreißende Zeitbild erst mit zwei Jahren Verspätung im TV ausgestrahlt wurde.
Foto: BR/zoom Medienfabrik/Anja Grabert
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