-
Der Latin Lover in Person 

Antonio Banderas
(José Antonio Domínguez Banderas)
- Geboren am Mittwoch, 10. August 1960
- Geboren in Malaga, Spanien
Der dunkelhaarige Adonis ist im Filmgeschäft Spaniens Sex-Export Nummer eins und verkörpert ein ums andere Mal den "Latin lover": "Das Geisterhaus" (1993), "Von Liebe und Schatten" (1994). Regisseur Pedro Almodóvar entdeckte den studierten Tänzer und Bühnenschauspieler am Theater in Madrid und verhalf ihm 1982 zum Filmdebüt in "Labyrinth der Leidenschaften".Antonio Banderas mit Sarah Jessica Parker in "Miami Rhapsody" 
In vielen Filmen Almodóvars erhält der kraftvolle Nachwuchsschauspieler Rollen. Als Banderas in "Das Gesetz der Begierde" (1986) einen Homosexuellen spielt und einen Mann küsst, überschlagen sich die spanischen Zeitungen. Jetzt beginnen sich auch Regisseure wie Carlos Saura, José Luis García Sanchez und Vincente Minnelli für den jungen Mann zu interessieren. Filme wie "Matador" (1986), "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs" (1987) oder "Fessle mich!" (1990) drehen sich um Gewalt, Liebe, Leidenschaft und Sex. Seine internationale Karriere läuten Filme wie "Mambo Kings" (1992), "Verschwörung der Kinder" (1992), "Philadelphia" (1993) und " Das Geisterhaus " (1993) ein.
Banderas arbeitet seit dieser Zeit fast ausschließlich für Hollywood: "Interview mit einem Vampir" (1994, mit Tom Cruise und Brad Pitt), der Action-Knaller "Desperado" (1995) mit Salma Hayek), "Miami Rhapsody" (1994) mit Mia Farrow, "Never Talk to Strangers" (1995), "Evita" (1996) mit Pop-Diva Madonna. In Alan Parkers Musical-Film kommentiert er als Che die Handlung in einer Art Sprechgesang. Privat sorgte Banderas durch seine Affäre und die Hochzeit mit der Schauspielerin Melanie Griffith für Schlagzeilen.
1998 spielte Banderas den maskierten Rächer in Martin Campbells "Die Maske des Zorro", seine Filmpartner waren Anthony Hopkins und Catherine Zeta-Jones. Danach sah man den attraktiven Spanier in Ron Sheltons eher missglückten Boxerfilm "Knocked Out - Eine schlagkräftige Freundschaft" (1999) an der Seite von Woody Harrelson und Lolita Davidovich. Im gleichen Jahr spielte er in John McTiernans Fantasyabenteuer "Der 13. Krieger" und gab mit der gelungenen schwarzen Komödie "Verrückt in Alabama" sein Regiedebüt. Hier spielt seine Frau Melanie eine gefrustete Ehefrau, die nach Hollywood geht, um Karriere zu machen. Der Gag: In einer Schachtel trägt sie den Kopf ihres toten Ehemanns mit sich herum...
Weitere Filme mit Antonio Banderas: "Pestañas postizas" (1982), "Y del seguro... líbranos señor!", "El Señor Galíndez", "El Caso Almería" (alle 1983), "Los Zancos" (1984), "Réquiem por un campesino español", "La Corte de Faraón" (1985), "The Puzzle", "Delirios de amor", "27 Stunden", "Así como habían sido" (alle 1986), "Sie töten aus Lust", "El Placer de matar", "El Acto" (alle 1987), "Die Frau deines Lebens - Die Raffinierte" (TV), "Bajarse al moro", "Baton Rouge - Tödliche Therapie" (alle 1988), "Si te dicen que caí", "La Blanca Paloma" (beide 1989), "Blutwind", "La otra historia de Rosendo Juárez" (beide 1990), "In Bed With Madonna", "Terra Nova", "Una Mujer bajo la lluvia", "Cuentos de Borges I" (alle 1991), "Dispara", "Il Giovane Mussolini" (beide 1993), "Assassins - Die Killer", "Silvester in fremden Betten", "Never Talk To Strangers" "Two Much" (alle 1995), "The White River Kid" (1999), "Original Sin", "Spy Kids" und "The Body" (alle 2001), "Spy Kids 2 - Die Rückkehr der Superspione", "Frida" und "Femme Fatale" (alle 2002), "Irgendwann in Mexico", "Mission 3D" (beide 2003), "Die Legende des Zorro" (2005), "Dance!", "Bordertown" (beide 2006), "Der Andere" (2008).
Foto: ARD
Copyright © Prisma-Verlag GmbH & Co KG

