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Barbara Stanwyck
(Ruby Stevens)
- Geboren am Dienstag, 16. Juli 1907
- Geboren in Brooklyn, New York, USA
- Gestorben am Samstag, 20. Januar 1990
- Gestorben in Santa Monica, Kalifornien, USA
Barbara Stanwyck widerlegt die verbreitete (und meist sogar berechtigte) Meinung, dass man in Hollywood nur mit seinem strahlenden Äußeren die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Eine Schönheit im klassischen Sinn oder gar eine Sexbombe war Barbara Stanwyck nie. Dennoch war sie über Jahrzehnte hinweg eine der meistbeschäftigten und erfolgreichsten Schauspielerinnen Hollywoods. Untrennbar ist ihr Name verbunden mit Meisterwerken des film noir, des Western und des Melodrams. Was zeigt, dass Barbara Stanwyck alles andere als einseitig war.Ob Drama oder Komödie: Barbara Stanwyck war stets eine zuverlässige Charakterdarstellerin 
Dabei begann ihr Leben nicht unbedingt wie im Bilderbuch. Schon mit vier Jahren verwaiste sie, aufgezogen wurde sie von ihrer Schwester, die sich als Showgirl ihre Brötchen verdiente. Nachdem Barbara Stanwyck die Schule verlassen hatte, begann sie als Tänzerin und bekam schließlich einen Job als Ziegfeld Girl. Florenz Ziegfeld war damals als Musical-Experte die Nummer 1 im Geschäft.
1926 gab Barbara Stanwyck ihren Einstand am Broadway (in "The Noose"). In den Folgejahren wurde sie dort als eine der Hauptattraktionen gefeiert. In diese Zeit fällt auch ihr Filmdebüt, 1927 mit einer Nebenrolle in "Broadway Nights". Zusammen mit ihrem Ehemann, dem Schauspieler Frank Fay (1897-1961) zog sie nach Hollywood, wo sie nach dem Low-Budget-Film "Mexicali Rose" (1929) gleich einen Haupttreffer landete: "Ladies of Leisure" (1930), ein heute größtenteils vergessenes Frühwerk von Frank Capra, machte sie zum Star und brachte ihr einen Vertrag bei Warner Brothers (1931 bis 1935) ein.
Die Titelrolle in King Vidors Melodram "Stella Dallas" (1937) brachte ihr die erste von insgesamt vier Oscar-Nominierungen; die weiteren erhielt sie für ihre Leistungen in "Die merkwürdige Zähmung der Gangsterbraut Sugarpuss" (1941, von Howard Hawks), in "Frau ohne Gewissen" (1943, von Billy Wilder) und "Du lebst noch 105 Minuten" (1948) von Anatole Litvak. Doch in der Hand halten durfte sie die Trophäe nie, erst 1982 ehrte sie die Academy mit dem Ehren-Oscar für ihr Lebenswerk.
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