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Mariele Millowitsch
- Geboren am Mittwoch, 23. November 1955
- Geboren in Köln, Deutschland
Sie ist der Spross einer großen Schauspielerfamilie: Mariele Millowitsch. Ihr Vater war der gefeierte Kölner Komödiant Willy Millowitsch, in dessen Fußstapfen nun Bruder Peter getreten ist. Und auch ihre Schwestern Katharina und Susanne standen wie Mariele und Peter schon von Kindesbeinen an neben ihrem Vater auf der Bühne des Millowitsch Theaters in Köln.Mariele Millowitsch als Kommissarin Marie Brandt 
Nach dem Abitur entschied sie sich jedoch erst einmal gegen die Schauspielerei und begann in München ein Tiermedizinstudium. Kurz vor Abschluss ihres Studiums holte Kay Lorenz sie 1983 ans Düsseldorfer Kom(m)ödchen und von dort wechselte Mariele wieder zurück ans Millowitsch Theater. Ende der 80er jedoch entschied sie sich ein zweites Mal gegen das Theaterspielen im Familienbetrieb, vollendete ihr Studium und promovierte 1991 in München. Der Titel ihrer Doktorarbeit: "Experimentelle und klinische Untersuchungen zur perkutanen, partiellen Diskektomie (PPD) beim Hund".
Von der Schauspielerei kam Mariele dennoch nicht los und so stand sie für verschiedene Fernsehfilme ("Pizza Colonia", 1991 mit Mario Adorf) und Serien (z.B. "Heidi und Erni") vor der Kamera. Der große Durchbruch kam 1995 mit der Serie "Girlfriends", für die sie ein Jahr später den Goldenen Löwen als beste Hauptdarstellerin erhielt. Im gleichen Jahr spielte Mariele Millowitsch in zwei Kriminalfilmen von Regisseur Rainer Wolffhart: "Schwanger in den Tod" und "Nur eine Hure". Im Februar 2000 erhielt Mariele ihre zweite Goldene Kamera als beste TV-Schauspielerin. Ebenso wurde sie für die Krankenhausserie "Nikola", in der sie als engagierte Schwester ihrem Ober-Chauvi Dr. Schmitt alias Walter Sittler Paroli bietet, mehrfach ausgezeichnet: Mit der Goldenen Rose von Montreux, dem Adolf-Grimme-Preis, einem Goldenen Löwen und dem Deutschen Fernsehpreis.
Seit Anfang 1999 lebt Mariele Millowitsch wieder in ihrer Heimatstadt Köln. Zu ihrer Familie gehört neben ihrem Lebensgefährten Alexander Isadi, auch der Rauhaardackel Hans-Günther. 1999 standen aber noch weitere Projekte auf dem Plan: So spielte Mariele Millowitsch mit Doris Kunstmann in dem schrägen Roadmovie "Meine beste Feindin" von Utz Weber, sowie mit Gabriel Barylli in der Komödie "Ich kaufe mir einen Mann". Ein Jahr später sah man Mariele Millowitsch in der gelungenen Körpertausch-Komödie "Zwei vom Blitz getroffen" von Kaspar Heidelberg. 2001 startete nach vierjähriger Drehpause mit einem Serienpilot die fünfte Staffel der "girl friends" und anschließend stand sie für den TV-Krimi "Die Stimmen" als Kommissarin vor der Kamera.
2004 folgten mit "Untreu" ein weiterer Krimi um die Kommissarin Mona Seiler sowie die Fußball-Komödie "Männer wie wir", und 2005 entstanden die Krimis "Das geheime Leben meiner Freundin" und "Damals warst du still". 2006 zeigte Mariele dann ihr Können in der achteiligen Serie "Die Familienanwältin", während sie in der losen Krimireihe "Marie Brand" die gleichnamige Kölner Kommissarin spielte. Die einzelnen Folgen: "Marie und die tödliche Gier", "Marie und der Charme des Bösen" (beide 2008), "Marie Brand und die Nacht der Vergeltung", "Marie Brand und das mörderische Vergessen" (beide 2009).
Weitere Filme mit Mariele Millowitsch: "Das Traumschiff - Rio de Janeiro", "Das Traumschiff- Vietnam" (beide 2008), "Noch eine Frau dazu", "Heute keine Entlassung" (beide 2009), "Scheidung für Fortgeschrittene" (2010).
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