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Martin Landau
- Geboren am Samstag, 20. Juni 1931
- Geboren in New York, USA
In kleinen, aber sehr prägnanten Rollen hat sich sein Gesicht beim Zuschauer eingeprägt: in Alfred Hitchcocks "Der unsichtbare Dritte" (1959) ist er James Masons gnadenloser Scherge, er spielt in John Sturges' Westernkomödie "Vierzig Wagen westwärts" (1964), Joseph L. Mankiewicz's Historienschinken "Cleopatra" (1962), George Stevens' Bibeloper "Die größte Geschichte aller Zeiten" (1963) und in Henry Hathaways Rache-Western "Nevada Smith" (1966).Bildete Jack Nicholson aus: Martin Landau 
Von 1966 bis 1969 gehört Martin Landau zum Team der Erfolgsserie "Mission: Impossible". An der Seite seiner damaligen Frau, der hübschen Barbara Bain als Cinnamon Carter spielt er Rollin Hand, einen Meister der Maske, dessen Geschick entscheidend zum Gelingen der Infiltrationsmethoden des Teams beiträgt. Doch diese Popularität hat erhebliche Nachteile für seine Karriere. William Friedkin will ihn etwa nicht in "Exorzist" (1973) besetzen, da ihm die Aura des Telespions anhaftet.
Erst nach Ausscheiden aus dem Vertrag mit CBS kommt er wieder langsam in Fahrt. Gemeinsam mit seiner Frau sitzt er auf der Mondbasis "Alpha 1999" - das ist eine neue Serie. Dann arbeitet Landau als Schauspiellehrer. Unter seinen prominenten Schülern sind Harry Dean Stanton, Warren Oates, und Jack Nicholson. Zwei Rollen bestimmen seinen späten Filmruhm: der Charaktertyp in Francis Ford Coppolas "Tucker" von 1988. Er spielt den weise-ironischen Buchhalter von Tucker alias Jeff Bridges. Dafür erhält er einen Golden Globe und eine Oscar-Nominierung. Woody Allen gibt ihm die Rolle des feigen und betrügerischen Augenarztes in "Verbrechen und andere Kleinigkeiten" (1989). Schließlich spielt er in Tim Burtons "Ed Wood" den morphiumsüchtigen, greisen Bela Lugosi. Für die Rolle erhält er endlich eine Oscar und seinen zweiten Golden Globe.
1931 in Brooklyn als Sohn eines österreichischen Einwanderers und einer Yankee-Frau der fünften Generation geboren, wird er mit 17 wird er zum Grafiker ausgebildet. Beim Multimillionenauflageblatt, der New York Daily News, illustrierte er Showbiz-Kolumnen. Beim Comic Strip schließlich nimmt er Reißaus, kündigt und geht mit einer Sommertheater-Truppe auf Tournee. Dann kam der Off-Broadway und schließlich wollte Landau eine richtige Ausbildung: Er ging zu Lee Strasberg und Stella Adler ans Actor's Studio. Neben Steven McQueen war er der einzige von 2000 Bewerbern, der angenommen wurde.
Weitere Filme mit Martin Landau: "12:01" (1993, "Begegnungen" (1994), "City Hall" (1995), "Die Legende von Pinocchio" (1996), "Akte X - Der Film" (1998), "Ed TV" (1998), "Ready To Rumble", "Die neuen Abenteuer des Pinocchio" (beide 2000), "The Majestic" (2001) und "Hollywood Cops" (2003).
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