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Natalie Wood
(Natasha Nikolaevna Zacharenko-Gurdin)
- Geboren am Mittwoch, 20. Juli 1938
- Geboren in Santa Rosa, San Francisco, Kalifornien, USA
- Gestorben am Sonntag, 29. November 1981
- Gestorben in Santa Catalina Island, Kalifornien, USA
Natasha - so Natalie Woods eigentlicher Name - stammte von russischen Einwanderern ab. Ihre Mutter war eine namhafte Ballett-Tänzerin am Bolschoi Ballett, den Namen "Wood" - als Hommage an Regisseur Sam Wood - erhielt sie von William Goetz, einem Filmproduzenten. Er engagierte sie für den Orson-Welles/Claudette Colbert-Film "Morgen ist die Ewigkeit" von Irving Pichel, als sie sechs Jahre alt war. Doch ihr Debüt hatte Natalie Wood schon zwei Jahre vorher: Regisseur Pichel lud in Santa Rosa ein paar Leute auf der Straße zur Mitwirkung in seinem Film "Happy Land" ein. Zufällig waren Natalie und ihre Eltern darunter.Natalie Wood starb unter mysteriösen Umständen 
In den Vierzigerjahren war Natalie Wood ein bekannter Kinderstar. "Das Wunder von Manhattan" (1947) von George Seaton mit Edmund Gwenn und Maureen O'Hara ist einer der ersten Filme, in denen sie auffällt. Regisseur und Hauptdarsteller erhalten je einen Oscar. Natalie Wood spielte in "Gespenst auf Freiersfüßen" (1947), "Unser eigenes Ich" (1950) und Rudolph Matés "Mein Glück in deine Hände" (1950), sowie in "Abenteuer eines Pechvogels" (1950). 1953/54 sah man sie in mehr als 40 Folgen der TV-Serie "Der Stolz der Familie". Sie gehörte zu den wenigen Kinderstars, die als Erwachsene den Ruhm nicht nur fortsetzen, sondern sogar steigern konnten. Weltweit bekannt wurde sie als 17-jährige Judy in Nicholas Rays "...denn sie wissen nicht was sie tun" (1955) an der Seite von James Dean. Dafür erhielt sie ihre erste Oscar-Nominierung.
Neben Dean ist sie allerdings das Weibchen, die zarte, puppenhafte Kindfrau. Durch den Erfolg und den Kultcharakter des Films blieb Natalie Wood noch lange auf dieses Klischee festgelegt, auch in Filmen wie John Fords "Der schwarze Falke" (1956) mit John Wayne und selbst in ihrem weiteren großen Film, der "West Side Story" (1960) von Jerome Robbins und Robert Wise, der Verfilmung von Leonard Bernsteins Erfolgsmusical. Diese Rolle brachte ihr die zweite Oscar-Nominierung ein.
1961 spielte sie an der Seite von Warren Beatty in Elia Kazans "Fieber im Blut" die für den Oscar nominierte Hauptrolle, danach bemühte sie sich mehr und mehr um Rollen, die schauspielerisch größere Anforderungen an sie stellten, wie "Gypsy - Königin der Nacht" (1962), wo sie unter der Regie von Mervyn LeRoy die berühmte Striptease-Tänzerin Gypsy Rose Lee darstellte. Sie war auch die Italo-Amerikanerin Angela in Robert Mulligans "Verliebt in einen Fremden" (1963) an der Seite von Steve McQueen. Hierfür erhielt sie wieder eine Oscar-Nominierung.
Nach "Das große Rennen rund um die Welt" (1964) und "Dieses Mädchen ist für alle" sah man sie in "Verdammte süße Welt" (1965), eine etwas exaltierte Variation von "A Star is Born", wieder von Mulligan, diesmal mit Robert Redford. Eine hinreißende Partnerin war Ruth Gordon, die für den Oscar nominiert wurde. Nach der Hauptrolle in der überdrehten Komödie "Penelope" (1965) spielte Natalie Wood bei Paul Mazursky die Carol Sanders in "Bob & Carol & Ted & Alice" (1969) sowie eine Nebenrolle in seiner "Jules & Jim"-Variante "Willie & Phil" (1980).
In den 70er Jahren hatte sie Erfolg am Broadway mit der Rolle der Maggie in "Die Katze auf dem heißen Blechdach". Die Inszenierung wurde 1976 fürs Fernsehen aufgezeichnet. Zu dieser Zeit spielte sie in wenigen Filmen und Fernsehspielen, und für ihre Rolle der Karen in der TV-Version von James Jones' "Verdammt in alle Ewigkeit" (1979, Regie: Buzz Kulik) erhielt sie einen Golden Globe - ihren dritten. Die beiden ersten hatte sie 1957 als vielversprechendste Nachwuchsschauspielerin und 1966 als "World Film Favorite" bekommen.
Überzeugen konnte sie noch einmal in Douglas Trumbulls "Projekt Brainstorm" (1982) an der Seite von Christopher Walken und Louise Fletcher. Der Film wurde erst nach ihrem Tod fertig. Für die Presse interessant war auch stets ihr Privatleben, vor allem die Beziehung zu dem Schauspieler Robert Wagner. Von 1957 bis 1962 war sie zum ersten Mal mit ihm verheiratet, dann wieder von 1972 bis zu ihrem Tod. Zwischendurch war sie kurz mit dem Drehbuchautor Robert Gregson verheiratet (1969 bis 1971). Mit ihm hat sie eine Tochter, Natasha.
Natalie Wood starb im Alter von nur 43 Jahren bei einem Yachtunglück. Sie fiel bei dem Versuch, das Schlauchboot zu besteigen, ins Wasser und ertrank. Ihre Schwester, die Schauspielerin Lana Wood, und Ehemann Robert Wagner waren zugegen. Ein wenig Mysterium haftet Natalie Woods Tod immer noch an.
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4-Wochen-Vorschau für Natalie Wood
Freitag, 12. Februar 2010 4.00 - 5.35 Sky NostalgieDas Wunder von Manhattan Komödie, USA, 1947, 93 minMittwoch, 17. Februar 2010 4.10 - 5.45 Sky NostalgieDas Wunder von Manhattan Komödie, USA, 1947, 93 minSonntag, 21. Februar 2010 2.30 - 4.05 Sky NostalgieDas Wunder von Manhattan Komödie, USA, 1947, 93 minSonntag, 28. Februar 2010 6.35 - 8.10 Sky NostalgieDas Wunder von Manhattan Komödie, USA, 1947, 93 min -
Natalie Wood
Darsteller 1945 Morgen ist die Ewigkeit
Tomorrow Is Forever
Beziehungsdrama, USAMargaret Ludwig 1947 Das Wunder von Manhattan
The Miracle on 34th Street
Komödie, USASusan Walker 1947 Ein Gespenst auf Freiersfüßen
The Ghost and Mrs. Muir
Komödie, USAAnna als Kind 1950 Dein Glück in meine Hände
No Sad Songs For Me
Melodram, USAPolly 1955 ... denn sie wissen nicht, was sie tun
Rebel Without a Cause
Drama, USAJudy 1956 Horizont in Flammen
The Burning Hills
Western, USAMaria Colton 1956 Der schwarze Falke
The Searchers
Western, USADebbie Edwards 1957 Bomber B-52
Bombers B-52
Militärfilm, USALois Brennan 1957 Rivalen
Kings Go Forth
Kriegsmelodram, USAMonique Blair 1958 Die Liebe der Marjorie Morningstar
Liebesfilm, USAMarjorie Morgenstern 1959 Eine Frau für zwei Millionen
Cash McCall
Liebesdrama, USALory Austen 1960 Früchte einer Leidenschaft
All the Fine Young Cannibals
Melodram, USASalome Davis 1961 West Side Story
West Side Story
Musical, USAMaria 1961 Fieber im Blut
Splendor in the Grass
Melodram, USAWilma Dean Loomis 1963 Verliebt in einen Fremden
Love with the Proper Stranger
Liebesfilm, USAAngie 1964 ... und ledige Mädchen
Komödie, USAHelen Gurley Brown 1964 Das große Rennen rund um die Welt
The Great Race
Komödie, USAMaggie DuBois 1965 Penelope
Penelope
Komödie, USAPenelope Elcott 1965 Verdammte süße Welt
Melodram, USADaisy Clover 1965 Dieses Mädchen ist für alle
This Property Is Condemned
Melodram, USAAlva Starr 1968 Bob & Caroline & Ted & Alice
Komödie, USACarol 1975 Die falsche Schwester
Peeper
Krimikomödie, USAEllen Prendergast 1977 Meteor
Katastrophenfilm, USATatiana 1979 Pour l'amour du risque
Hart to Hart
Téléfilm pilote, USACamoe 1979 Völlig durchgedreht
The Cracker Factory
Psychodrama, USACassie Barrett 1980 Einmal Scheidung, bitte!
The Last Married Couple in America
Komödie, USAMari Thompson 1982 Projekt Brainstorm
Brainstorm
Sciencefiction-Thriller, USAKaren Brace
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