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Richard Attenborough
(Lord Richard Attenborough; Sir Richard Attenborough)
- Geboren am Mittwoch, 29. August 1923
- Geboren in Cambridge, Großbritannien
Sir Laurence Olivier sagt von ihm: "Es gibt kaum etwas, das Dick beim Film oder Theater nicht machen kann. Was er anfasst, macht er großartig. Und - er ist ein guter Kumpel!" Dass nicht nur Olivier so dachte, hört man immer wieder von anderen, die ein- oder mehrere Male mit ihm zusammengearbeitet haben, ob von Dirk Bogarde oder John Gielgud, den Richardsons oder Redgraves.Regisseur und Schauspieler Richard Attenborough 
Das Spielen ist ihm in die Wiege gelegt, obwohl der Vater Internatsleiter ist und vom Theater nicht sehr viel hält. Als 12-jähriger zieht Little Richard eine ganze Theaterproduktion im heimatlichen Dorf auf, er will auf jeden Fall Schauspieler werden. Da können sich die Eltern noch so sträuben, der Ehrgeiz und das Durchsetzungsvermögen des Filius sind zu gewaltig. Als er mit 16 ein Stipendium an der Königlichen Akdemie für dramatische Kunst erhält, gibt der Vater nach. Ein Jahr später steht Richard erstmals auf der großen Bühne in Eugene O'Neils "O Wilderness!"
Immer wieder wenn man mit Attenborough über seine Anfänge spricht, taucht irgendwann der Name Noel Coward auf. Dem großen Dramatiker und Schauspieler verdankt er vieles. Bei Coward spricht er für seine erste Filmrolle vor. Das ist 1942, das Projekt heißt "In Which We Serve". Attenborough ist offensichtlich sehr aufgeregt, Coward will ihn beruhigen und sagt: "Sie kennen mich sicher nicht, ich heiße Noel Coward, aber sie sind doch Richard Attenborough!" Er bekommt die Rolle und wird dadurch beim Publikum bekannt, Coward, Attenborough und seine Frau Shaila, die er von damals her kennt, sind seither beste Freunde.
Attenboroughs Karriere verläuft gradlinig, langsam ansteigend. Er ist oft in seinen Rollen der gebrechliche oder aufbrausende junge Mann. Vielseitig, hier der gefährliche Psychopath, dort der pathetische, ruhige Kidnapper bis hin zum krankhaft "John Christie - der Frauenwürger von London" in Richard Fleischers dokumentarisch angelegten Spielfilm.
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