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Wotan Wilke Möhring
- Geboren am Dienstag, 23. Mai 1967
- Geboren in Detmold, Deutschland
Eigentlich ist er gelernter Elektriker und kam über Umwege zur Schauspielerei: Wotan Wilke Möhring, zweifellos derzeit eines der interessantesten Gesichter in der deutschen TV- und Kinolandschaft. Schaut man sich Filme mit ihm an, wird schnell klar: Er scheint alles zu können! Dabei ist er sich auch nicht für Kleinstrollen zu schade. Ob er nun als Arbeitsloser in dem gelungenen Milieu-Melodram "Hat er Arbeit?" (2001), als großmäuliger Elektriker (!) in "Das Experiment" (2001) oder als eigenwilliger Ermittler in der witzig-übertriebenen Action-Komödie "Großstadt-Sheriffs" (2000) spielt: Er beherrscht die ganze Palette der Schauspielkunst, von großen Gefühlen bis zu coolen, fast minenlosen Sprüchen.Wotan Wilke Möhring und Mina Tander in "Hat er Arbeit?" 
Nach seiner Elektriker-Ausbildung studierte er Kommunikation an der Hochschule der Künste in Berlin, lebte zwei Jahre in New York und ist Mitbegründer der Musikgruppen "Red Lotus" und "DAF DOS". 1996 veröffentlichte er die Single "Ich glaub ich fick dich später", dann folgten zwei Alben und er produzierte auch Filmmusik. Seit 1997 tritt er regelmäßig in TV- und Kinoproduktionen auf. Zu seinen frühen Highlights zählen Filme wie "Die Bubi-Scholz-Story" (1997), "Der Tod spielt mit" (1998), "St. Pauli Nacht", "Mindhunter" (beide 1999), "Lammbock", "Schluss mit lustig", "Liebe und Verrat", "Die Hoffnung stirbt zuletzt", "Himmelreich auf Erden" (alle 2001) und "Echte Männer?" (2002).
Anschließend stellte Wotan Wilke Möhring seine Wandlungsfähigkeit unter anderem in Jörg Grünlers Krimidrama "Die Rückkehr des Vaters" (2003), in Robert Schwentkes Komödie "Eierdiebe" (2003) in Nina Grosses Liebesfilm "Olgas Sommer" (2003) sowie in dem TV-Film "Tage des Sturms" unter Beweis. Nach einer Rolle in der gefeierten "Nachtschicht"-Episode "Vatertag" (2004) wurde Wotan Wilke Möhring mit dem Ensemble des von Nikolaus Stein von Kamienski inszenierten Dramas "Die Konferenz" 2005 mit dem Hessischen Fernsehpreis ausgezeichnet.
2005 verkörperte Wotan Wilke Möhring in Dirk Regels Gefängnisfilm "Die Unbeugsamen" (2005) einen Ex-Polizisten, der unschuldig im Knast landet, sich dort aber bald durchzusetzen weiß. Und nach dem Dorfpolizisten Michael Mertens in Christian Alvarts Horrorthriller "Antikörper" (2005) besetzte Johannes Fabrick den Darsteller in seinem gelungenen Sozialdrama "Kuckuckszeit" (2006). Einen großen internationalen Auftritt feierte Möhring schließlich 2008 in Bryan Singers kontrovers aufgenommenen Thriller "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat". Stark war auch seine Rolle als aufopferungsvoller Freund in Johannes Fabricks Sozialdrama "Ein riskantes Spiel" (2008), während er in Thomas Stillers Gangsterfilm "Zwölf Winter" (2009) gekonnt den Ermittler gab.
Weitere Filme mit Wotan Wilke Möhring: "Das Geschenk" (Kurzfilm), "Gehetzt - Der Tod im Sucher" (beide 1997), "Wo das Meer ins Badezimmer fließt" (Kurzfilm), "Gnadenlos", "Ein starkes Team - Lug und Trug" (alle 1998), "Zoe", "Bang Boom Bang", "Miles" (Kurzfilm), "8 Grad Celsius" (Kurzfilm), "Urlaub im Orient - Und niemand hört dein Schreien" (alle 1999), "Rillenfieber" (Kurzfilm), "Kaffee & Kippen" (Kurzfilm), "Die Unbesiegbaren", "Otto - Der Katastrofenfilm" (alle 2000), "Julietta" (2001), "La Mer" (Kurzfilm, 2002), "Anatomie 2" (2003), "Cowgirl" (2004), "Küss mich, Hexe!", "Almost Heaven", "Blindes Vertrauen", "Ein starkes Team - Zahn um Zahn", "Alphabet der Liebe", "Goldene Zeiten" (alle 2005), "Tatort - Pauline", "Mord auf Rezept", "3 Engel auf der Chefetage", "Freundinnen fürs Leben", "Bettis Bescherung" (alle 2006), "Die dunkle Seite", "Video Kings", "Gegenüber", "Nichts als Gespenster", "Neben der Spur" (alle 2007), "Hardcover", "Tatort - Müll", "Copacabana", "Leo und Marie - Eine Weihnachtsliebe", "In jeder Sekunde" (alle 2008), "Kinder des Sturms", "Pandorum", "Männerherzen", "Bella Block - Vorsehung", "Soul Kitchen", "Eine Frage des Vertrauens" (alle 2009), "Henri 4", "Ich, Ringo und das Tor zur Welt" (beide 2010).
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