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Hans Moser
(Jean Juliet)
- Geboren am Donnerstag, 6. August 1880
- Geboren in Wien, Österreich
- Gestorben am Freitag, 19. Juni 1964
- Gestorben in Wien, Österreich
Der österreichische Komiker Hans Moser war ein Mann des Theaters, der auch in Filmen spielte. Ausgebildet beim Hofschauspieler Josef Moser, nahm er dessen Namen an, zog mit Wanderbühnen durchs Land und kam nach vielen Umwegen ans Theater in der Josefstadt. Im 1. Weltkrieg war er Soldat, dann ging er ans Kabarett, ab 1925 ist er bei Max Reinhardt wieder an der Josefstadt. Zu Mosers bevorzugtem Repertoire gehörten die Stücke von Arthur Schnitzler, Johann Nepumuk Nestroy und Ödön van Horvath.Der Spaßvogel aus Wien: Hans Moser 
In den Filmen von Willi Forst begann er zu nuscheln und dies und die rudernde Gestik wurden von da an zu seinem Markenzeichen. Er ist der Pfandleiher in dem Schubert-Film "Leise flehen meine Lieder" (1933) und der Gärtner im Melodram "Maskerade" (1934). Moser ist der Dienstmann, der Kellner, das Faktotum, schlichtweg der Kauz. Oft sieht man ihn an der Seite von Theo Lingen und Heinz Rühmann, so etwa 1937) in "Der Mann, von dem man spricht".
Zu seinen schönsten Spätrollen gehören seine Auftritte in den Fernsehadaptzationen "Die Geschichten aus dem Wienerwald" (1964), inszeniert von Erich Neuberg sowie die Salzburger Festspiel-Inszenierung von Ferdinand Reimunds "Der Bauer als Millionär", inszeniert von Rudolf Steinböck. 1959 ist er der Großvater der schönen Fanny alias Romy Schneider in Axel von Ambessers Film "Die schöne Lügnerin".
Weitere Filme mit Hans Moser: "Man braucht kein Geld" (1931), "Winternachtstraum", "Eva", "Der Himmel auf Erden" (alle 1935), "Konfetti", "Das Gässchen zum Paradies" (beide 1936), "Die unentschuldigte Stunde" (1937), "Kleines Bezirksgericht" (1938), "Wiener G'schichten" (1940), "Maske in Blau", "Einmal der liebe Herrgott sein" (beide 1942), "Schwarz auf Weiß", "Abenteuer im Grandhotel" (beide 1943), "Der Hofrat Geiger" (1947), "Der Herr Kanzleirat" (1948), "Um eine Nasenlänge" (1949), "Es schlägt 13" (1950), "Zwei in einem Auto" (1951), "Schäm dich, Brigitte", "1. April 2000" (beide 1952), "Der Onkel aus Amerika" (1953), "Kaisermanöver" (1954), "Sinfonie in Gold", "Ja, ja, die Liebe in Tirol", "Die Drei von der Tankstelle", "Die Deutschmeister" (alle 1955), "Roter Mohn", "Kaiserball" (beide 1956), "Eine verrückte Familie", "Die Zwillinge vom Zillertal", "Die Lindenwirtin vom Donaustrand" (1957), "Ooh ... diese Ferien!", "Hallo Taxi", "Der Sündenbock von Spatzenhausen" (alle 1958), "... und du mein Schatz bleibst hier", "Mariandl", "Der Bauer als Millionär" (alle 1961), "Mariandls Heimkehr", "Kaiser Joseph und die Bahnwärterstochter", "Der verkaufte Großvater" (alle 1962).
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