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Charlton Heston
Das brachte Heston bereits als 35-Jährigem einen Oscar ein: als muskelstrotzender Galeeren-Sträfling Ben Hur und späterer Rächer beim Wagenrennen. Wichtig für Hestons Filmkarriere war auch seine Rolle als mexikanischer Detektiv in Orson Welles Klassiker "Im Zeichen des Bösen" (1957). Heston spielt den Gegenpart zum dem alles überragenden Orson Welles, der in diesem Thriller den korrupten Sheriff verkörpert. Vorausgegangen waren weitaus unspektakulärere Rollen: 1945 "Peer Gynt", eine Amateur-Produktion von David Bradley, und "Julius Caesar" (1950). Ferner "Stadt im Dunkel" (1950) und "Die größte Schau der Welt" (1952), in der Heston einen Zirkusdirektor spielt. "Der weiße Sohn der Sioux" (1952) zeigt Heston erstmalig in einem Western. Viele andere folgten: Charles Marquis' "Die Bestie der Wildnis", Jerry Hoppers "Die Outrider" mit Heston als Buffalo Bill, Henry Levins "Gefähr in seines Lebens" (alle 1953), Rudolph Matés "Am fernen Horizont" (1955) und "Rivalen ohne Gnade" (1956), Sam Peckinpahs "Sierra Charriba" (1964), Tom Gries' "Der Verwegene" (1967), Ken Annakins "Ruf der Wildnis" (1972), Andrew V. McLaglens "Der Letzte der harten Männer" (1976) und Richard Langs "Duell am Wind River" (1979). Mit Beginn der Siebzigerjahre und in den Achtzigern tauchte Charlton Heston überwiegend in Action- und Katastrophenfilmen auf, häufig als der ruhende Pol und die zentrale Autorität im allgemeinen Chaos: "Der Omega-Mann" (1971), "Erdbeben" (1974), "Giganten am Himmel" (1975), "U-Boot in Not" (1978), "Katastrophenflug 232" (1991). Unter seinen Actionfilmen erinnert sich der Filmfreund auch an den "Planet der Affen" (1967) und die Fortsetzung "Rückkehr zum Planet der Affen" (1970). In "Die drei Musketiere" (1973) schlüpfte Heston in die Robe Kardinal Richelieus. "Goldfieber" (1982) zeigte den Schauspieler in einer Doppelrolle als verblendeter, verwilderter Schürfer und dessen möderischer Bruder. Außerdem führte Heston bei dem Werk auch Regie. Demnächst im TV ...
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