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Christopher Walken
Für die wunderbare Rolle des Rotwildjägers und Vietnam-Veterans in Michael Ciminos "Die durch die Hölle gehen" (1978) erhielt er den Oscar. Sein Revolverheld Nathan Champion in Ciminos Meisterwerk "Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel" (1980) gehört zu seinen reifsten Leistungen. Hier agierte er an der Seite von Isabelle Huppert und Kris Kristofferson. Der Sohn eines Bäckers begann schon früh seine Bühnenkarriere und ist seit einer eindringlichen Nebenrolle in Sidney Lumets "Der Anderson Clan" (1970) mit Sean Connery aus dem amerikanischen Kino nicht mehr wegzudenken. Er hatte unzählige gute Rollen, so als der widerliche Zuhälter in Herbert Ross' deprimierender, aber dennoch faszinierender Musical-Paraphrase "Tanz in den Wolken" (1981), der US-Offizier, der in Quentin Tarantinos "Pulp Fiction" (1994) dem kleinen Jungen die Uhr des Vaters überreicht (die er angeblich jahrelang im Rektum versteckt hatte) oder der überkandidelte Mäuse-Zerstörer mit Terminator-Ausrüstung in der übermütigen Slapstick-Komödie "Mäusejagd" (1997). Auf beunruhigende und amoralische Charaktere versteht sich Walken am besten. Dabei ist es gleich, ob sein Talent Dramen oder Komödien zugute kommt. Man sah ihn in verschiedenen Filmen des Außenseiters Abel Ferrara ("King Of New York", 1990, "The Addiction", 1994, "Das Begräbnis", 1996, "New Rose Hotel", 1998), aber auch in derben Klamotten wie "Wayne's World 2" (1993) von Penelope Spheeris. Christopher Walken bewährte sich in beinahe allen Filmgenres, so in Gangsterfilmen wie "Last Man Standing" (1996) von Walter Hill und der Tarantino-Verfilmung "True Romance" (1993) von Tony Scott; man sah ihn in der Hollywood-Satire "Mistress - Die Geliebten von Hollywood" (1991) von Barry Primus, sowie in den Sciencefiction-Filmen "Projekt Brainstorm" (1982) von Dalton Trumbo und in "Die Besucher" (1988) als ein von Außerirdischen malträtierter Schriftsteller; "Batmans Rückkehr" (1992) von Tim Burton führte Walken auch in die Gefilde des Actionfilms. Weitere Filme mit Christoper Walken: "Me And My Brother" (1968), "Ein Draht im Kopf" (1972), "Ein Haar in der Suppe" (1975), "Der Stadtneurotiker", "Hexensabbat", "Der Tanzpalast" (beide 1977), "Tödliche Umarmung" (1979), "Die Hunde des Krieges" (1980), "Shot The Sun Down" (1981), "Liebe mit Hindernissen" (1982), "Auf kurze Distanz", "Echo Park", "James Bond 007 - Im Angesicht des Todes" (alle 1985), "Der gestiefelte Kater", "War Zone - Todeszone", "Milagro - Der Krieg im Bohnenfeld", "Biloxi Blues" (alle 1987), "Homeboy" (1988), "McBain - Rache ohne Gnade" (1990), "Das Gesetz der Mafia", "Sarah zwischen Land und Meer", "Shadow Of Murder", "Skylark" (alle 1992), "Liebe und andere Geschäfte", "Miami Affairs" (beide 1993), "Das Leben nach dem Tod in Denver", "Wild Side", "Gegen die Zeit", "God's Army", "The Moviemaker" (alle 1995), "Touch - Der Typ mit den magischen Händen", "Celluloide", "Basquiat" (alle 1996), "Suicide Kings", "Ärger im Gepäck" (beide 1997), "Eve und der letzte Gentleman", "God's Army II", "Trance" (alle 1998), "Kiss Toledo Goodbye", "Illuminata", "Sleppy Hollow", "Vendetta" (alle 1999), "God's Army III - Die Entscheidung", "The Opportunists" (beide 2000), "Joe Dreck" (2001), "Julius Caesar", "Catch Me If You Can" (beide 2002), "Kangaroo Jack", "Liebe mit Risiko", "Welcome To The Jungle" (alle 2003), "Neid", "Die Frauen von Stepford", "Mann unter Feuer" (alle 2004), "Die Hochzeits-Crasher", "Domino" (beide 2005), "Klick" (2006), "Hairspray", "Balls of Fury" (beide 2007), "7 Psychos", "Saiten des Lebens" (beide 2012). Interview mit Christopher Walken Demnächst im TV ...
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