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Audrey Tautou
- Geboren am Mittwoch, 9. August 1978
- Geboren in Beaumont, Frankreich
Die Rolle der Amélie in Jean-Pierre Jeunets "Die fabelhafte Welt der Amélie" (2001) machte sie über Nacht in Frankreich zum neuen Kinostar: Audrey Tautou. Nach dem Abitur ging Audrey nach Paris, um moderne Literatur zu studieren, und schrieb sich parallel für einen Theaterkurs ein. Nachdem sie dort erste kleinere Erfolge feiern konnte, gab sie das Literaturstudium auf und konzentrierte sich ganz auf die Schauspielerei. Zunächst spielte sie in französischen Fernsehserien und Kurzfilmen, bis Tonie Marshall ihr 1999 in ihrer Komödie "Schöne Venus" erstmals die Chance bot, in einer größeren Rolle zu brillieren. Darin spielte sie die Mitarbeiterin eines Schönheitssalons und zeigte neben Stars wie Nathalie Baye und Bulle Ogier eine so beachtliche Leistung, dass sie für ihre Interpretation der "Marie" mit dem César als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet wurde.Frankreichs neuer Kinostar: Audrey Tautou 
Doch schon bevor eine breitere Öffentlichkeit durch die Verleihung des begehrten Preises auf die seinerzeit erst 21-jährige Audrey Tautou aufmerksam wurde, stand fest, dass sie die Hauptrolle in "Die fabelhafte Welt der Amélie" spielen würde. Jeunet war durch die Plakate zu "Schöne Venus" auf sie aufmerksam geworden, und bereits nach wenigen Probeaufnahmen mit ihr stand für den Regisseur fest, dass keine andere Schauspielerin seiner Vorstellung von Amélie näherkommen könnte als sie. Das will etwas heißen, wenn man bedenkt, dass er selbst für die kleinste Nebenrolle gelegentlich bis zu zwanzig Schauspieler vorspielen lässt.
Inzwischen stand Audrey Tautou bereits für zwei neue Filme vor der Kamera: Unter der Regie von Cédric Klapisch spielt sie in "L' auberge espagnole - Barcelona für ein Jahr", und gemeinsam mit Bernard Giraudeau und Marie Trintignant drehte sie "Verlorene Seelen". Weitere Filme mit Audrey Tautou: "Bébés boum", "Chaos technique" (beide 1998), "Voyous voyelles", "Liebeslust und Freiheit" (beide 1999), "Épouse-moi", "Unglaublich!", "Le Battement d'ailes du papillon" (alle 2000), "Wahnsinnig verliebt", "Kleine schmutzige Tricks" (beide 2002), das gelungene Drama "Mathilde - Eine große Liebe" (2004), "L' auberge espagnole - Wiedersehen in St. Petersburg" (2005), "The Da Vinci Code - Sakrileg" (2006), "Zusammen ist man weniger allein" (2007), "Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft" (2009).
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