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Die Frau, die die Männer verschleißt 

Elizabeth Taylor
(Elizabeth Rosemond Taylor)
- Geboren am Samstag, 27. Februar 1932
- Geboren in London, Großbritannien
Mit drei Jahren soll Elizabeth Taylor vor der Queen getanzt haben, mit acht spielte sie die erste Filmrolle, mit zwölf hat sie ihren ersten Film-Vertrag mit MGM. Mit 17 ist sie verheiratet, nach dem Tod ihres dritten Mannes, Mike Todd, angelt sie sich Eddie Fisher, obwohl der noch mit Debbie Reynolds verheiratet ist.Beachtliche Leinwandfigur: Elizabeth Taylor 
Zwei Millionen Gage verdient die damalige Ehefrau von Richard Burton 1962 für "Cleopatra" - das war unverschämt viel Geld. Obwohl sie ständig drehte - 1977 waren es bereits über 50 Filme - füllen die Klatschgeschichten mehr Raum als die Kritiken: die Taylor war und ist Hollywoods Skandal-Nudel und Glamour-Tante gleichermaßen. Ihre Affären, Krankheiten und Aufregungen interessieren das Publikum mehr als die Qualität ihrer Rollen, dabei ist sie durchaus eine beachtliche Leinwandfigur.
1960 erhält sie als Callgirl in Daniel Manns "Telefon Butterfield 8" ihren ersten Oscar, den zweiten für die ungewöhnlich präzise Darstellung in Mile Nichols "Wer hat Angst vor Virginia Woolf" mit ihrem fünften und zugleich sechsten Ehemann Richard Burton.1991 heiratet sie zum achten Mal, den Arbeiter Larry Fortenski, den sie kennenlernte, als sie sich beide im Betty Ford Center in Kalifornien auf Entzug befanden. 1995 gründet die Taylor die US-Foundation for Aids Researche, zu ihrem 65. Geburtstag wurde sie mit einer TV-Gala geehrt: die Taylor ist der Star aller Stars.
1939 zieht die wohlhabende Familie nach Amerika. Als wunderschönes Kind wird sie bereits mit zehn Jahren zum Kinderstar aufgebaut, doch das funktioniert auf Dauer nicht. In der Branche sagt man, ihre Augen seien zu alt. Dennoch spielt sie. Im ersten Lassie-Film "Heimweh" weint sie gemeinsam mit Kinderstar Roddy McDowall Tränen um den schönen Collie, doch der Hund kehrt heim - wie es der Originaltitel schon verrät. Als hart gebeutelte Nichte des grausamen Orson Welles ist sie die kleine Jane Eyre in Robert Stevensons Bronté-Verfilmung "Die Waise von Lowood", ein ganz großer Erfolg schließlich ist Clarence Browns Familienschnulze "Kleines Mädchen, großes Herz", der hierzulande unerklärlicherweise erst 40 Jahre später im Fernsehen zu sehen war. Da ist sie eine Pferdenärrin, die beim "National Velvet" antreten möchte, aber vom verständnislosen Vater - wie bei Heimkehr von Donald Crisp gespielt - daran gehindert werden soll.
Das ausgesprochen frühreife Mädchen heiratet mit siebzehn den Hotel-Milliardär Nick Hilton und spielt im Film bereits junge Erwachsene. Als sie 18 ist, spielt Spencer Tracy ihren "Vater der Braut", ein Jahr später ist sie die Partnerin von Robert Taylor in dem Kostümfilm "Quo Vadis" mit Peter Ustinov als Nero, 1951 in "Ein Platz an der Sonne" die verwöhnte reiche Angela Vickers, in die sich der schöne Aufsteiger aus dem Slums alias Montgomery Clift verliebt. Durch die Liebe zu ihr wird er zum Mörder.
In den folgenden Jahren ist die Taylor in Austattungsfilmen, Komödien und Melodramen der erfolgreiche weibliche Star der MGM an der Seite von Vittrio Gassman, Stewart Granger, Rock Hudson und Paul Newman. Im Laufe ihrer Karriere spielt sie das Tanzmädchen und die Prostituierte, das Showgirl und die Serviererin. Meist aber ist sie im Kino das, was man sich gemeinhin unter einer gutsituierten Frau vorstellt: reich, gut gekleidet und - langweilig.
"Ein Star - und wieder eine gebürtige Engländerin! - wurde sie aber vor allem anderen zur neuen Liebesgöttin der Fünfzigerjahre. In ihr formuliert sich der Mythos der Mondänen neu in der Berührung mit so aktuellen Erscheinungen wie Montgomery Clift, James Dean und Paul Newman. Die Taylor ist mehr als eine Epigonin: sie ist die legitime Nachfolgerin der Nazimova, Swanson, Negri, Murray, Talmadge, Shearer und Garbo", schreibt Enno Patalas in der "Sozialgeschichte des Stars". Elizabeth Taylor erhielt 1993 vom American Film Institute mit dem Life Achievement Award, ebenso wie 1998 vom Screen Actors Guild.
Weitere Filme mit Elizabeth Taylor: "Ein Geschenk des Himmels" (1951), "Der Cowboy, den es zweimal gab" (1951), "Ivanhoe, der schwarze Ritter" (1952), "Symphonie des Herzens" (1954), "Beau Brummel - Rebell und Verführer" (1954), "Damals in Paris" (1954), "Giganten" (1956), "Das Land des Regenbaums" (1957, Oscar-Nominierung), "Die Katze auf dem heißen Blechdach" (1958, Oscar-Nominierung), "Plötzlich im letzten Sommer" (1959, Golden Globe und Oscar-Nominierung), "Hotel International" (1963), "Der Widerspenstigen Zähmung" (1966), "Die Stunde der Komödianten" (1967), "Brandung" (1967), "Doktor Faustus" (1968), "Die Frau aus dem Nichts" (1968), "Die Nacht der tausend Augen" (1972), "Die Rivalin" (1973), "Das gibt's nie wieder" (1974), "The Blue Bird" (1976), "Mord im Spiegel" (1980), "Fackeln im Sturm"(TV-Mehrteiler), "Schatten des Ruhms" (beide 1986), "Süßer Vogel Jugend" (1989), "Flintstones - Die Familie Feuerstein" (1994, Razzie Award für die schlechteste schauspielerische Leistung des Jahres).
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4-Wochen-Vorschau für Elizabeth Taylor
Dienstag, 9. Februar 2010 11.40 - 12.10 VOXDie Nanny Wo sind die Perlen?Comedyserie, USA, 1996, Folge 69Mittwoch, 10. Februar 2010 8.40 - 9.10 VOXDie Nanny Wo sind die Perlen?Comedyserie, USA, 1996, Folge 69Samstag, 13. Februar 2010 12.03 - 13.30 Das ErsteHeimweh Tierabenteuer, USA, 1943, 86 min, FSK 6Sonntag, 14. Februar 2010 9.00 - 10.55 Festival (ARD digital)Hotel International Melodram, Großbritannien, 1963, 115 min, FSK 12Montag, 15. Februar 2010 0.35 - 2.30 SWRKleine tapfere Jo Spielfilm, USA, 1949, 115 min, FSK 6Mittwoch, 17. Februar 2010 12.10 - 13.55 BRBeau Brummell - Rebell und Verführer Historienfilm, USA, Großbritannien, 1954, 105 min, FSK 12Montag, 1. März 2010 0.05 - 1.50 SWRTelefon Butterfield 8 Melodram, USA, 1960, 105 min, FSK 16Sonntag, 7. März 2010 0.35 - 2.15 Schweiz 1Die Katze auf dem heißen Blechdach Familiendrama, USA, 1958, 100 min, FSK 12Montag, 8. März 2010 0.05 - 2.00 SWRHotel International Melodram, Großbritannien, 1963, 114 min, FSK 1210.20 - 12.00 Das ErsteMord im Spiegel Kriminalfilm, Großbritannien, 1980, 100 min, FSK 12 -
Elizabeth Taylor
Darsteller 1943 Heimweh
Lassie Come Home
Tierabenteuer, USAPriscilla 1944 Kleines Mädchen, großes Herz
National Velvet
Tierfilm, USAVelvet Brown 1944 The White Cliffs of Dover
Spielfilm, Großbritannien1946 Held auf vier Pfoten
Courage of Lassie
Spielfilm, USA1947 Unser Leben mit Vater
Life with Father
Komödie, USAMary 1947 Cynthia
Komödie, USACynthia Bishop 1948 Julia benimmt sich schlecht
Julia Missbehaves
der, USASusan Packett 1948 Wirbel um Judy
A Date with Judy
Musikkomödie, USACarol Pringle 1949 Little Women
Drama Movie, USAAmy March 1949 Verschwörer
Conspirator
Politthriller, Großbritannien1949 Kleine tapfere Jo
Little Women
Spielfilm, USAAmy March 1950 Von Katzen und Katern
The Big Hangover
Komödie, USAMary Belney 1950 Vater der Braut
Father of the Bride
Komödie, USA1951 Ein Platz an der Sonne
Melodram, USAAngela Vickers 1951 Ein Geschenk des Himmels
Father's Little Dividend
Komödie, USA1951 Der Cowboy, den es zweimal gab
Callaway Went Thataway
Komödie, USAsie selbst (ungenannt) 1951 Die süße Falle
Love Is Better than Ever
Liebeskomödie, USAAnastasia Macaboy 1952 Ein verwöhntes Biest
The Girl Who Had Everything
Melodram, USAJean Latimer 1952 Ivanhoe, der schwarze Ritter
Ivanhoe
Historienabenteuer, USARebecca 1953 Elefantenpfad
Elephant Walk
Melodram, USARuth Wiley 1954 The Last Time I Saw Paris
Melodram, USAHelen Ellswirth 1954 Symphonie des Herzens
Rhapsody
Melodram, USALouise Durant 1954 Damals in Paris
The Last Time I Saw Paris
Melodram, USAHelen Ellswirth 1954 Beau Brummell - Rebell und Verführer
Beau Brummell
Historienfilm, USA, GroßbritannienLady Patricia 1956 Giganten
Giant
Drama, USALeslie Benedict 1957 Das Land des Regenbaums
Raintree County
Familienepos, USA1958 Die Katze auf dem heißen Blechdach
Cat on a Hot Tin Roof
Familiendrama, USAMaggie Pollitt 1959 Plötzlich im letzten Sommer
Suddenly, Last Summer
Melodram, Großbritannien, USACatherine Holly 1960 Telefon Butterfield 8
Butterfield 8
Melodram, USA1962 Cleopatra
Cleopatra
Monumentalfilm, USACleopatra, Königin von Ägypten 1963 Hotel International
The V.I.P.s
Melodram, Großbritannien1965 Die alles begehren
The Sandpiper
Melodram, USALaura Reynolds 1966 Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Who's Afraid Of Virginia Woolf?
Drama, USAMartha 1966 Der Widerspenstigen Zähmung
The Taming Of The Shrew
Komödie, Großbritannien, ItalienKatharina 1967 Brandung
Boom
Drama,Mrs. Flora 'Sissy' Goforth 1967 Die Stunde der Komödianten
The Comedians
Literaturverfilmung, USAMartha Pineda 1967 Dr. Faustus
Doctor Faustus
Geschichtsfilm, GroßbritannienHelen of Troy 1967 Spiegelbild im goldenen Auge
Reflection In A Golden Eye
Drama, USALeonora Penderton 1968 Die Frau aus dem Nichts
Secret Ceremony
Psychothriller, GroßbritannienLeonora 1969 Das einzige Spiel in der Stadt
The Only Game in Town
Liebeskomödie, USAFran Walker 1971 X, Y & Zee
Drama, GroßbritannienZee 1972 Die Nacht der tausend Augen
Night Watch
Psychothriller, GroßbritannienEllen Wheeler 1974 Das gibt's nie wieder
That's Entertainment I
Musicalfilm, USA1976 Unternehmen Entebbe
Victory at Entebbe
Actionfilm, USAEdna Vilnofsky 1977 A Little Night Music - Das Lächeln einer Sommernacht
A Little Night Music
Liebesdrama, Australien/Deutschland/USADesiree Armfeldt 1980 Mord im Spiegel
The Mirror Crack'd
Kriminalfilm, GroßbritannienMarina 1983 Freundinnen fürs Leben
Drama, USA/KanadaDeborah Shapiro 1985 Verrücktes Hollywood
Komödie, USALouella Parsons 1986 Spencer Tracy: Ein Porträt von Katharine Hepburn
The Spencer Tracy Legacy: A Tribute By Katharine Hepburn
Dokumentarfilm, USA1986 Poker Alice
Poker Alice
Westernkomödie, USAAlice Moffat 1986 Schatten des Ruhms
TV-Drama, USAMarguerite Sidney 1986 Fackeln im Sturm
North and South
Familienchronik, USAMadame Conti 1988 Il giovane Toscanini
Drama, Italien/FrankreichNadina Bulichoff 1989 Süßer Vogel Jugend
Sweet Bird of Youth
Melodram, USAAlexandra Del Lago 1994 Flintstones - Die Familie Feuerstein
The Flintstones
Komödie, USAPearl Slaghoople 2001 Drôles de retrouvailles
These Old Broads
Téléfilm parodique, USABeryl Mason
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