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Pius XII.


Geschichtsdrama, Deutschland, Italien 2010, Regie: Christian Duguay, Buch: Elisabeth von Molo, Kamera: Fabrizio Lucci, Musik: Andrea Guerra. Mit: James Cromwell, Alessandra Mastronardi, Nathalie Rapti Gomez, Marco Foschi, Ettore Bassi, Miquel Herz-Kestranek, Ken Duken, Daniel Baldock, Holger Daemgen, Mathias Herrmann, Heinz Trixner, Cesare Bocci, Christine Neubauer, Andrea Tidona, Vincent Riotta, Marguerite Sikabonyi, Roberto Nobile, Elena Arvigo, Carla Cassola, Pietro Ragusa.


James Cromwell spielt Papst Pius XII.
¿T?
Rom, 1943: Papst Pius XII., der sich bezüglich des Kriegsgeschehens für unparteilich erklärt hat, kämpft darum, die Stadt vor Hunger und Zerstörung zu bewahren. Im jüdischen Ghetto der Ewigen Stadt lebt unterdessen die 22-jährige Miriam mit ihrem kleinen Bruder Riccardo und ihrem Vater Armando, der in seiner Buchhandlung eine geheime Druckerei betreibt. Trotz der schweren Zeiten hat Miriam sich ihren Lebensmut bewahrt. Gleich zwei Männer buhlen um ihre Aufmerksamkeit: der Schwarzmarkthändler Davide und Marco, ein Student aus gutem Haus. Nach der Invasion der Amerikaner auf Sizilien im September wird Mussolini gestürzt und im Süden des Landes von der Nachfolgeregierung ein Waffenstillstand mit den Alliierten ausgehandelt. Als deutsche Truppen Rom besetzen, um den Vormarsch der Amerikaner zu stoppen, droht der jüdischen Bevölkerung die Deportation ...

Der kanadische Regisseur Christian Duguay nimmt sich gern historischer Personen an, man denke etwa an "Jeanne d'Arc - Die Frau des Jahrtausends", "Hitler - Aufstieg des Bösen" oder den Heiligenfilm "Augustinus". In diesem zweiteiligen Geschichtsdrama befasst er sich erneut mit einer historischen Persönlichkeit: Papst Pius XII. (1876-1958), der von den Gläubigen verehrt wurde, den Kritiker allerdings als tatenlosen Mitwisser des Holocaust verurteilten. Sein Pontifikat ist umstrittener als das jedes anderen Papstes der Neuzeit. Schicksalhaft ist der Weg des Kirchenfürsten von Anfang an mit dem Aufstieg und Fall Hitlers verstrickt. Doch anders als etwa Constantin Costa-Gavras in seiner gefeierten Hochhuth-Verfilmung "Der Stellvertreter", die nach der Mitschuld von Papst Pius XII. und der katholischen Kirche an der Judenverfolgung im nationalsozialistischen Deutschland fragt, beschränkt sich Duguay hier auf einen Art offizielle Papst-Geschichte, die nicht durchweg überzeugen kann, zumal sich der Zweiteiler immer wieder von Pius XII. entfernt und offenbar mehr an der fiktiven Liebesgeschichte interessiert ist. Einen starken Auftritt als fieser Nazi hat allerdings Ken Duken.

Foto: BR/Moris Puccio/Lux Vide



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Samstag, 1. November 2014

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